Die schönste Hafenstadt Belgiens

Gent, Belgien Ich sitze im Flixbus. Er ist bis zum letzten Platz ausgebucht. Beine auf dem Nebensitz ausstrecken? Fehlanzeige. Vor uns liegen noch 4 Stunden Fahrt. Es stinkt, als säße ein Hund mit Verdauungsproblemen auf dem Sitz vor mir. Liegt vermutlich daran, dass ich den Sitz direkt neben der Toilettenkabine erwischt habe, die während der … Weiterlesen

Treppensteigen und Waffeln essen

Liége, Belgien Lüttich klingt so polternd, so grob und unschön, ganz im Gegensatz zu Liége. Französisch hat doch was. Wir fuhren von der Autobahn ab und passierten enge Straßen mit Backstein Häusern, die sich dicht nebeneinander drängten und mit ihren Erkern und Giebeln prahlten. Wir parkten in der Altstadt, nahe des Provinzpalastes und spazierten daraufhin … Weiterlesen

Die Stadt der Farben

Helsinki, Finnland Woran ich mich sicher immer und von allem am eindrücklichsten erinnern werde, sind die Farben der finnischen Hauptstadt Helsinkis. Ich war Mitte Oktober hier und leuchteten in sanften Ocker- und Orangetönen, das warme Sonnenlicht brach sich auf der türkisen Wasseroberfläche des finnischen Meerbusens und das saftige Grün des Mooses auf den Felsen säumte … Weiterlesen

Auszeit am Bleder See

Bled, Slowenien Wir planten, ca. sieben Stunden bis nach Slowenien durchzufahren, da wir schon in zwei Tagen wieder zu Hause am Schreibtisch sitzen mussten. Die Fahrt gestaltete sich angenehm; Kroatiens Autobahnen sind hervorragend ausgebaut, und dank der Tunneldurchfahrten mussten wir nicht über die Berge fahren. Auf einem Rastplatz entdeckten wir zufällig einen Geocache, versteckt in … Weiterlesen

Eine Koliba am Skadarsee

Die Tankanzeige leuchtete konsequent. Laut Tacho hatten wir noch Sprit für 48 Kilometer, während unser Airbnb noch etwa 37 Kilometer entfernt war. In Montenegro, außerhalb der EU, boten unsere Mobilfunkverträge keinen Datenverkehr, was uns zwang, mit offline Karten zu navigieren, die keine Tankstellen anzeigten. Unsere Nerven lagen nach den letzten 4,5 Stunden Fahrt blank.

Die Stadt der tausend Fenster

Kaum waren wir über der albanischen Grenze, entdeckten wir auf der rechten Seite der Straße einen mittelgroßen Hund, der ein wenig aufgeregt schien. Wir fuhren mit Tempo 90km/h und als wir fast auf der Höhe des Hundes waren, lief er plötzlich mit einem Affenzahn und irren Blick auf unser Auto zu. Wir schrien beide und Jonas wich geistesgegenwärtig nach links aus, wodurch wir den Hund nur knapp verfehlten. Mein Herzschlag glich dem eines Kolibris und als ich in den Rückspiegel blickte, sah ich, wie der Vierbeiner uns noch ein paar Meter hinterherlief – quicklebendig und zum Spielen aufgelegt.

Wandern im Nationalpark Vikos–Aoos

Zurück am Auto packten wir unsere Rücksäcke mit dem Allernötigsten für unsere bevorstehende Bergwanderung und brachen dann gegen 14 Uhr auf. Und ja, das war sicherlich die denkbar schlechteste Tageszeit, um auf einen ca. 2.000 Meter hohen Berg zu steigen. Wir hatten eine Temperatur von 29 Grad Celsius und mussten mit einer durchschnittlichen Steigung von 18% rechnen.

Aufwachen am Pamvotida See

In der Hauptstadt der Region Epirus angekommen, wurden wir von der Schönheit der umliegenden Natur überrascht. Der Pamvotida-See war umgeben von bewaldeten Hügeln, Feldern und beeindruckender Berglandschaft. An der Promenade reihten sich zahlreiche Tavernen und Cafés, die zum Verweilen einluden und einen tollen Blick auf die Ioannina-Insel spendeten.

Adventsrausch in der Kaiserstadt

Gibt es eine bessere Zeit, als im Advent nach Wien zu reisen? Absolut nicht. Die Stadt fährt zu Weihnachten richtig auf; ein Christkindlmarkt reiht sich an den nächsten und jede Fensterfront, jede Hausfassade, alle Straßenlaternen und alle Wiener Kaffeehäuser sind festlich geschmückt und sorgen für ein zauberhaftes Ambiente, in dem jede:r Weihnachtsmuffel:in schwach wird.